Österreichischer Enduro Cup

Am Wochenende vom 10. – 11. Juni 2018 fand der zweite Lauf zur ÖEC Serie in Lunz am See statt. Da es Rob Scharl auf Grund von Terminüberschneidungen leider nicht möglich war an allen Veranstaltungen dieser Serie teilzunehmen, startete sein erstes Rennen in Lunz am See. Diese Serie läuft wie ein klassisches Enduro ab. Dabei sind in einem gewissen Zeitfenster eine vorgegebene Anzahl an Runden zu fahren. Darunter sind auch Sonderprüfungen zu fahren, bei denen es um die gefahrene Zeit geht. Diese Zeit ist ausschlaggebend welche Platzierung man am Ende des Tages eingefahren hat. Derjenige mit der geringsten Zeit gewinnt das Rennen. 

Am Tag vor dem Rennen findet immer ein Training statt. Dieses geht über 5 Stunden in denen man so viele Runden fahren kann wie man will. Dieses Training hat Scharl gut genutzt und hat die ganzen 5 Stunden ausgenutzt. Die Runde hat ihm richtig Spaß gemacht und das Wetter war an diesem Wochenende bestens. 

Am Sonntagmorgens starteten die Fahrer pünktlich um 9 Uhr in die Runde. Scharl startete als Dritter, da er sich am Vortag im Prolog den dritten Platz gesichert hatte. Die erste Runde war schnell geschafft und Scharl konnte auch gleich eine gute und schnelle Sonderprüfung fahren. Die zweite Runde lief für Ihn auch gut und so konnte er zügig in die zweite Sonderprüfung gehen. Kurz vor dem Start musste Scharl sein Motorrad abstellen und hat dabei wie gewohnt den Benzinhahn seines Motorrades geschlossen um das Auslaufen des Benzins zu verhindern. Scharl startete top motiviert in die zweite Sonderprüfung. Doch nach ein paar hundert Metern ging sein Motorrad aus. Scharl wusste sofort was hier falsch war. Durch den geschlossenen Benzinhahn lief kein Benzin mehr nach. Nach dem Öffnen des Hahns dauerte es kurz bis der Benzin nachgelaufen war. Dieser Fehler kostete ihn ca. 20 Sekunden. Enttäuscht über seinen Fehler ging er in die letzte von drei zu absolvierenden Runden. Zurück von der Runde war er sehr motiviert um in der letzten Sonderprüfung eine schnelle Zeit zu fahren. Im Ziel angekommen schaute er gleich auf den Monitor wo die Zeiten gezeigt wurden. Seine schnellste Zeit konnte er noch einmal unterbieten. 

Am Ende des Tages landete Scharl in seiner Klasse E3 auf dem dritten Gesamtrang und in der Overall Wertung auf dem vierten Platz. Alles in allem ein sehr zufriedenstellendes Wochenende mit viel Spaß und viel Training auf dem Motorrad.