18. beim Enduro Panorama 2019

Die ganze Woche vom 29.04. bis 06.05.2019 war Robert Scharl im Rumänischen Hunedoara zur Enduro Panorama Hard Enduro Rally. Dieses Event ist neben den Redbull Romaniacs eines der schwersten Hard Enduro Events in Rumänien. 

Dort angekommen fing es auch gleich an zu Regnen. Der Regen hielt leider bis in die frühen Morgenstunden des ersten von vier Fahrtagen an. Erst am Morgen ließ der Regen nach und es wurde allmählich besser. Robert startete heuer das erste Mal in der Profi Klasse bei solch einem Event. Der erste und der letzte Fahrtag waren mit ca. 45km Distanz eher kurze Strecken, die es jedoch in sich hatten. Am ersten Tag konnte Robert seine X-Grip Husqvarna auf dem 18ten Platz abstellen. Diese Platzierung war nicht ganz nach den Vorstellungen des Taufkircheners. Leicht geknickt, aber voller Ehrgeiz für den zweiten Fahrtag bereitete er sein Motorrad für den ersten langen Tag der über 90km gehen sollte vor. 

Pünktlich um 9 Uhr gingen die ersten Fahrer der Pro Klasse ins Gelände. Schon nach ca. 15 Minuten Fahrzeit kam die erste Pro Sektion des Tages, von denen noch 9 weitere folgen sollten. Diese hatte es dermaßen in sich, dass sich die Fahrer kurzerhand zusammen getan haben und die Motorräder gemeinsam den Berg hinauf hievten. Auch Robert und zwei befreundete Fahrer aus Österreich mussten sich bei dieser Auffahrt gegenseitig unterstützen. Einige Minuten später konnte die Fahrt zum Glück weiter gehen. Nach dieser Sektion war die Strecke flüssiger gesteckt und Robert kam immer besser in Fahrt. Jedoch nicht lange, die weiteren Pro Sektionen waren dieses Jahr dermaßen schwer gesteckt, dass sogar die vorderen Fahrer, welche diesen Sport zum Großteil professionell betreiben sagten, dass sie sehr zu kämpfen haben. Nach 8 Stunden Fahrzeit und ein paar Schweißausbrüche später kam Robert im Ziel an. Und er hat sein eigenes Ziel erreicht! Er hat den Tag als Finisher erreicht. 

Total ausgepowert ging es zurück ins Fahrerlager zum Waschen und Vorbereiten des Motorrades für den nächsten langen Tag. Total erschöpft ging es dann um 23 Uhr ins Bett um am nächsten Morgen um 6 Uhr das GPS gerät zur Navigation abzuholen. Am dritten Fahrtag sollte eine Distanz von gut 100 km absolviert werden. Robers Ziel war es wieder den Tag als Finisher zu beenden. An diesem Tag erging es Ihm etwas besser und er kam etwas besser mit den Gegebenheiten in den Rumänischen Wäldern zurecht. Nach 9h Fahrzeit erreichte er erschöpft aber glücklich das Ziel. Wieder schnell zurück ins Fahrerlager und das Motorrad für den vierten und letzten Fahrtag vorbereiten. Zum Glück sollte der letzte Tag wieder ein kurzer mit rund 45 km werden. Doch es  fing wieder an zu regnen. Es regnete wieder die ganze Nacht durch und alle hofften auf Besserung des Wetters. 

Kurzerhand mussten die Veranstalter die Strecke die an diesem Tag an einem See entlang gehen sollte, ändern. Am Ufer des Sees konnte man nicht fahren, da das Wasser zu hoch angestiegen war. Der Regen hörte zum Glück pünktlich zum Start des letzten Tages auf. Robert startete als 18ter Fahrer in den Tag. Motiviert davon, das Rennen in der Profi Klasse als Finisher zu beenden ging er ins Rennen und gab nochmal alles. Er hatte ein gutes Rennen und konnte seine erste Hard Enduro Rally in der Profi Klasse auf Platz 18 von insgesamt 50 gestarteten Fahrern beenden. Zum Ende ist noch zu erwähnen, dass von den 50 gestarteten Pro Fahrern letztendlich nur 19 Fahrer das Ziel erreichten.